Über den Glauben reden

Meinen Glauben ausdrücken

1. Kreative Gestaltung:
Aus vorgegebenen Materialien soll ein Objekt „Mein Glaube” gestaltet werden.
Es geht nicht darum, eine Situation darzustellen, in der Glaube eine Rolle spielte, sondern die Qualität, Stimmung, Besonderheit meines Glaubens (z.B. Glaube trägt, Behütetsein, mein Weg zu Gott).
Alle bekommen die gleichen wenigen Materialien zur Verfügung, z.B.
- Packpapier, roter Faden, Holzkugel
- Holzleisten, Zeitschriften, Kleister
- Schuhkarton, Stoffreste, schwarze Pappe
- Weißes Papier, Gipsbinden, Wasser
- …

2. Titel
Dem Kunstwerk einen Titel geben, der weder beschreibt, was man sowieso sieht, noch “mein Glaube” heißt, sondern das Gefühl vermittelt.

3. Ausstellung
Wie bei einer Kunstausstellung werden die Werke ausgestellt/ auf Tischen, Fensterbänken platziert.
Die Gruppe geht nacheinander zu den Objekten.

4. Rückmeldung
Die Gruppe assoziiert zunächst- ohne den Titel und die Künstlerin zu kennen- frei zu dem Objekt.
Dabei ist darauf zu achten, dass es keine Wertungen gibt (“voll gut gemalt” oder “da kann man ja gar nichts erkennen”), sondern:
- Beschreiben, was ich sehe
- eigene Bilder, Begriffe, Symbole, Einfälle, Deutungen sagen
Erst dann nennt der Künstler seinen Titel und erzählt, was er möchte, dazu.

Variation/ Weiterarbeit:
- Auf der Grundlage dieses Kunstwerkes kann ein eigenes „Credo“, bzw ein Text über meinen Glauben geschrieben werden.
- Vergleich mit apostol. Glaubensbekenntnis

Einleitung/ These

Teamer sollen im Idealfall nicht nur für die Spiele, sondern auch für theologische inhaltliche Themen als Anleiter/innen und Ansprechpartner fungieren.
Dazu müssen sie sprachfähig über ihren eigenen Glauben sein, da sie in ihrer Vorbildfunktion authentisch sein sollten.
Außerdem sollten sie auch Anregungen für die Anleitung von „Glaubensthemen“ bekommen.
Jugendliche können aus ihrer Lebenswelt heraus gute Gesprächspartner über Glauben und Zweifel für Konfirmand/inn/en sein.
Nonverbale kreative Zugänge ermöglichen auch weniger sprachgewandten Jugendlichen, ihren eigenen Glaubenauszudrücken.

© Copyright Thomas Hüttmann 2020

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